Botschafterinnen des ladiesdentaltalk career

Studentinnen der Zahnmedizin können Botschafterin für den ladiesdentaltalk career werden. Sie sind unsere Ansprechpartnerinnen für das jeweilige Semester und geben Informationen an ihre Kommilitoninnen weiter. Dafür nehmen sie kostenlos an den career-Veranstaltungen des ladiesdentaltalk teil.

Interessierte Studentinnen melden sich gern per Mail an info(at)ladies-dental-talk.de.

Julie Kuhl, Justus-Liebig-Universität Gießen

Julie Kuhl ist seit 2015 Studentin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und seit 2018 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

"Ich studiere Zahnmedizin, weil ich schon immer einen handwerklichen Beruf ergreifen wollte. Geprägt durch meine Familie wuchs im Laufe meiner Schulzeit das Interesse am medizinischen Bereich, sodass Zahnmedizin die perfekte Kombi für mich war und ist. Gerade dass dieser Studiengang so praktisch aufgebaut ist, gefällt mir besonders gut.

Nach dem Studium würde ich gerne noch eine Facharztausbildung machen, allerdings bin ich mir noch nicht sicher in welche Richtung. Während der Semesterferien reise ich gerne, unter dem Semester verbringe ich neben der Uni hauptsächlich viel Zeit mit Freunden."

 

 

Cara Berschin, Justus Liebig Universität Gießen

Cara Berschin ist seit 2015 Studentin an der Justus-Liebig-Universität Gießen und seit 2018 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

"Schon jeher hat mich die Medizin an sich fasziniert, und nach einem Besuch der Zahnklinik, im Zuge der Uni-Orientierungstage, stand für mich fest: Das ist der Beruf den ich später ausüben möchte! Nach erfolgreich bestandenem Abitur 2016, hatte ich Glück, direkt ein Studienplatz in Gießen zu erhalten, und bin nach wie vor unheimlich glücklich die Möglichkeit zu haben, meinen Traum zu verfolgen. 

Das schöne an dem Zahnmedizin Studium ist für mich, dass sowohl ein breitgefächertes Wissen in der Medizin, als auch praktische Fähigkeiten vermittelt und gefordert werden, wodurch das Ganze sehr abwechslungsreich gestaltet ist. 

Ich hoffe weiterhin eine so aufschlussreiche und schöne, wenn auch anstrengende Zeit zu haben und freue mich schon, nach dem Staatsexamen die Möglichkeit zur Weiterbildung als Facharzt zu haben. Erstmal steht nächstes Semester allerdings das Physikum für mich an, und dann ist auch schon die Hälfte des Studiums vorbei, was ich gar nicht richtig realisieren kann. Aus diesem Grund versuche ich trotz der hohen Anforderung und dem vielen Lernen das Studentenleben zu genießen.

Wenn ich also mal gerade nicht in der Bibliothek oder Zahnklinik bin, reite ich gerne, spiele gelegentlich Golf und treffe mich mit Freunden um auf andere Gedanken zu kommen."

Christina Manns, Universität Göttingen

Christina Manns ist seit 2014 Studentin an der Universität Göttingen und seit 2018 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

  • Jahrgang 1991
  • abgeschlossene Ausbildung zur Zahntechnikerin
  • Ich habe mich für die Zahnmedizin entschieden, weil ich denke, dass mich dieser Beruf glücklich machen wird, da präzises technisches Arbeiten und der Umgang mit Patienten mir Freude bereitet
  • Mein Ziel ist die Weiterbildung zur Oralchirurgin und der Weg in die Selbstständigkeit
  • In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport, reise viel, lese gerne oder verbringe meine freie Zeit mit Familie und Freunden

Alannah Mahler, Universität Göttingen

Alannah Malina Mahler ist seit 2014 Studentin an der Universität Göttingen und seit 2018 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

  • Jahrgang 1995
  • Ich habe mich für den zahnärztlichen Beruf entschieden, um Patienten zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen. Dabei ist es mir wichtig, jedem Patienten zuzuhören und die für ihn passende Lösung zu finden.
  • Mein Ziel ist eine gute Balance zwischen Familie und Karriere mit eigener Praxis.
  • Meine freie Zeit verbringe ich gerne mit meiner Familie und meinen Freunden, auf dem Pferd oder im Wasser beim tauchen.

Laura Geist, Medizinische Hochschule Hannover

Laura Geist ist seit 2014 Studentin an der Medizinischen Hochschule Hannover und seit 2017 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

Als Schülerin wusste ich schon früh, dass ich im medizinischen Bereich arbeiten würde. Zur Auswahl standen eine Reihe spannender und herausfordernder Berufe, darunter waren Human- und Zahnmedizin oder Psychologie. Um die Wartezeit zum Studienbeginn zu überbrücken und den medizinischen Tätigkeitsbereich näher kennenzulernen, entschied ich mich für eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegerin an der Medizinischen Hochschule Hannover. Im Verlauf der Ausbildung habe ich viele Fachbereiche kennengelernt und wurde darin bestätigt, dass mir die direkte Arbeit am Patienten viel Freude bereitete.

Arbeit als Krankenschwester in der Psychiatrie

Nach der Ausbildung begann ich an der Medizinischen Hochschule Hannover als Krankenschwester in der Psychiatrie zu arbeiten. Um mich für dieses herausfordernde Fachgebiet noch besser zu qualifizieren, auch im Sinne meiner Patienten, durchlief ich neben meinem Vollzeitberuf eine zweijährige Weiterbildung zur Fachkraft für sozialpsychiatrische Betreuung. Ein Schwerpunkt meiner Arbeit war es psychisch erkrankte Patienten zu betreuen und sie in ihrer Eigenverantwortung und Alltagskompetenz zu stärken und zu motivieren.

Mit Zahnmedizin zum Wohlbefinden beitragen

Nachdem ich die Wartezeit für meine Wunschstudiengänge erreicht habe, habe ich mich für ein Zahnmedizin- und ein Psychologiestudienplatz beworben und für beide Studiengänge eine Zusage erhalten. Auch wenn die finanzielle Herausforderung für ein Zahnmedizinstudium sehr hoch ist, habe ich mich für diesen Studienplatz entschieden. Nach der jahrelangen Arbeit im psychiatrischen Bereich sah ich darin die Möglichkeit meinen Patienten zu helfen, beispielsweise ihr ästhetisches Wohlbefinden zu verbessern und ihren Alltag damit zu erleichtern.

Motiviert und engagiert Herausforderungen meistern

Eine besondere Aufgabe ist es, sich sieben Jahre nach dem Abitur erneut intensiv auf das Lernen einzulassen. Weiterhin habe ich meine Stelle auf der psychiatrischen Station behalten, um mein Studium zu finanzieren. Ein solch lernintensives Studium und eine monatliche Arbeitszeit von 38 Stunden sind nur mit viel Engagement und Motivation zu bewältigen.

Das Studium ist sehr abwechslungsreich, aber auch ganz schön fordernd. In den letzten Jahren habe ich zahlreiche prägende Erfahrungen gemacht, auch wenn nicht immer alles glatt lief: meine Neugierde und die Begeisterung für das Fach sind ungebrochen.

Patienten-Kommunikation auf Augenhöhe 

Durch meine vorangegangene Tätigkeit in der Psychiatrie sind mir der empathische und offene Umgang, und die Kommunikation auf Augenhöhe mit den Patienten, sehr wichtig. Psychiatrie und Zahnmedizin scheinen auf den ersten Blick ganz verschiedene Welten zu sein, jedoch ergänzen sie sich in vielen Punkten. Eine funktionierende Kommunikation ist meines Erachtens die wichtigste Säule für das Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und der Zahnärztin.

ladiesdentaltalk : ein Netzwerk für die Zukunft

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums möchte ich meine Erfahrungen aus dem sozialpsychiatrischen Bereich, wie zum Beispiel den Umgang mit Angstpatienten, in meine zahnärztliche Tätigkeit einbringen, und das am liebsten in eigener Praxis.

ladiesdentaltalk bietet mir die perfekte Plattform um mich sowohl semesterübergreifend mit meinen Kommilitoninnen, als auch mit erfolgreichen „Selfmade-Frauen“ auszutauschen.

Zuzanna Penconek, Medizinische Hochschule Hannover

Zuzanna Penconek ist seit 2015 Studentin an der Medizinischen Hochschule Hannover und seit 2017 Botschafterin des ladiesdentaltalk career.

"Ich bin im 5. Fachsemester der Zahnmedizin und mache dieses Semester mein Physikum. Der Weg zur Zahnmedizin war bei mir lang. Ich habe nach dem Abitur zuerst Jura studiert, merkte aber, dass das nicht ganz meins ist und dass der Traum vom Medizinstudium doch sehr groß ist. Ich habe dann ein paar Jahre gearbeitet und mich für das Studium der Humanmedizin beworben, leider erfolglos. In einem Gespräch hat mich meine Lebensgefährtin gefragt, ob ich nicht Zahnmedizin studieren will. Und ich sagte ja, das könnte ich wohl. Die Geschichte hört sich jetzt so an, als wäre meine Wahl eine zweite Wahl gewesen. So war es aber nicht. Ich fand die Idee von Anfang an gut und habe mit Spannung auf die Antwort der Zulassungsstelle gewartet. Fakt ist aber, dass ich meiner Frau nicht nur die Idee verdanke, sondern sie unterstützt mich an jede Ecke und ermöglicht mir somit, meinen Traum zu erfüllen - Zahnärztin zu werden. 

Mit 30 Jahren habe ich dann mein Zahnmedizinstudium angefangen. Der Anfang war alles andere als leicht und angenehm. Ich musste in meinem Erwachsenleben wieder lernen, wie man Niederlagen wegsteckt, bzw. ich kam einfach aus meiner Komfortzone heraus und musste mich komplett neuen Aufgaben und Herausforderungen stellen. Wie das bei den Quereinsteigern so ist. Dazu ist der Studiengang noch spezifisch, macht oft einsam. Aber ich hatte Gott sei dank ein paar sehr gute Freundinnen gefunden. Die haben mit mir nicht nur die Erfolge gefeiert, sondern mich in schwierigen Situationen unterstützt und mir oft Mut gegeben.

Vom Studium bzw. der Leidenschaft für dieses Beruf kann ich zwar noch nicht viel erzählen, ich bin noch in der Vorklinik und dort ist das Leben noch ganz trocken. Man beschäftigt sich viel mit der Prothetik und das ist nur ein Teil des späteren Berufes. Aber ich habe auch schon ein paar Praktika in zahntechnischen Laboren gemacht, dadurch auch viel gelernt und durch Selbststudium mehr über die Prothetik erfahren. Und ich muss ehrlich zugeben, Prothetik macht mir wirklich Spaß. Ich bin natürlich gespannt, wie das mit der Zahnerhaltungskunde oder KFO sein wird, aber das werde ich bald erfahren. 

Ich konzentriere mich jetzt auf die bevorstehende Physikumsprüfung und dann freue ich mich auf die Klinik. Was nach dem Studium direkt kommt, das bleibt noch offen. Fakt ist, dass ich mit meiner Studienkollegin Laura gerne in der Zukunft zusammen eine Praxis haben würde. Ich habe schon öfters mal gelernt, dass wir ein gutes Team sind und das bleibt hoffentlich weiter so!

Freizeit ist für mich ein bisschen ein Fremdwort. Ich arbeite neben dem Studium und wenn ich dann frei habe, verbringe ich am liebsten die Zeit mit meiner Frau und unserem Hund. Das schafft einen guten Ausgleich zu dem stressigen Alltag."