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Experten-Tipp: Factoring

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So bleiben Sie liquide
                                                             

Kennen Sie die Grundregel in der Betriebswirtschaftslehre? Sie lautet: Liquidität geht vor Rentabilität, geht vor Umsatz. Wer glaubt, „mehr Umsatz“ sei pauschal gut, den holt bisweilen die Wirklichkeit ein. Erfreut sich eine Praxis zwar steigender Umsätze, ist aber nicht liquide, droht Insolvenz leichter, als man ahnt. Deshalb empfiehlt es sich, dafür zu sorgen, dass Sie jederzeit alle Zahlungsverpflichtungen erfüllen können. Factoring ist eine bewährte Finanzdienstleistung, die Ihre Liquidität sichert und ausbaut.

Mittels Factoring können sich Zahnärztinnen ihre Honorare vorfinanzieren, sich vor Honorarausfall schützen und ihre Praxisverwaltung verschlanken. Diese liquiditätssteigernde Finanzdienstleistung bieten viele Institutionen an, im Dentalmarkt etwa seit den 1920er Jahren. Das können zum Beispiel Abrechnungsgesellschaften, Abrechnungsgenossenschaften, Rechenzentren, Verrechnungsstellen oder Factoringunternehmen sein. Sobald diese Firmen durch den Ankauf von Forderungen die Honorare vorfinanzieren und das Risiko übernehmen, betreiben sie klassisches Factoring. Gut ein Drittel der niedergelassen Zahnärztinnen und Zahnärzte nutzt diese Dienstleistung bereits, Tendenz steigend. Vor allem expansive Praxen sehen “liquide zu bleiben“ als Notwenigkeit, um ihr Unternehmen erfolgreich und sicher zu führen.

Factoring bedeutet weniger Verwaltung, mehr Liquidität – und kein Risiko

  1. Das Basismodul beim Factoring ist die Patienten-Buchhaltung. Das Factoring-Unternehmen deckt alle Phasen der Privatabrechnung ab: von der Erstellung der Rechnung über den Versand bis zur Überwachung der Zahlungseingänge. Individuelle Vereinbarungen mit Patienten werden dabei berücksichtigt. Dadurch sinkt der Verwaltungsaufwand in der Praxis deutlich – Papierberge schmelzen, Zahnärztin und Praxismitarbeiter/innen können sich ganz auf ihre Patienten konzentrieren.
  2. Das Modul Liquiditätssicherung macht Zahnärztinnen von der Zahlungsmentalität ihrer Patienten unabhängig. Sie erhalten ihr Honorar auf Wunsch schon am Tag nach Rechnungserstellung, oder wahlweise nach 15, 30 oder 60 Tagen. Liquiditätssicherung ist für Zahnärztinnen sinnvoll, die konstant liquide bleiben und die Zinsen für den Dispositionskredit sparen wollen. Erfreulicher Nebeneffekt: Banken bewerten eine konstant hohe Liquidität positiv und gewähren bei der Vergabe von Darlehen deshalb günstigere Konditionen.
  3. Das Modul Risikoschutz gewährleistet das Honorar der Zahnärztin auch dann, wenn  Patienten gar nicht oder erst sehr spät zahlen. Nach einer positiven Ankaufsvoranfrage erteilen einige Factoring-Unternehmen online und innerhalb weniger Sekunden eine hundertprozentige Zusicherung des Honorars – und das bereits vor der Behandlung.

Bieten Sie Ihren Patienten eine Ratenzahlung an

Die Patienten-Ratenzahlung ist ein zusätzliches Angebot vieler Factoring-Unternehmen. Sie ist ein ideales Instrument zur Patientenbindung und Umsatzsteigerung und fördert in wirtschaftlich schwachen Zeiten die Zuzahlungsbereitschaft: Bei den meisten Factoring-Unternehmen ist die Patienten-Ratenzahlung über viele Monate zins- und gebührenfrei.

Zwar bieten viele Praxen ihren Patienten grundsätzlich an, ihre Rechnungen in bequemen Raten zu zahlen. Damit das Angebot auch tatsächlich wahrgenommen wird, empfiehlt sich, neben Infobroschüren oder Postern zu Ratenzahlungsangeboten in den Praxisräumen das persönliche Gespräch. Da viele Menschen ungern über Geld sprechen, ist Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen bei der Patientenkommunikation wichtig.

Für Zahnärztinnen und Praxismitarbeiter/innen empfiehlt es sich, die Ratenzahlung stets als komfortable Finanzierungsalternative vorzustellen, ohne dabei marktschreierisch zu werden. Bekommt ein Patient das Gefühl, die Praxis wolle möglichst viel an ihm verdienen, ist das wertvolle Vertrauensverhältnis gestört. Im schlimmsten Fall wechselt der Patient die Praxis. Vor allem umsatzstarke Praxen nehmen hier Vorreiterrollen ein, indem sie den Finanzierungsaspekt souverän und sensibel in ihr Behandlungsgespräch einbauen. Mit Erfolg: Je aktiver Ratenzahlungen angeboten werden, umso eher entscheiden sich Patienten für eine höherwertige Behandlung. Mit Factoring bleiben am Ende also nicht nur Zahnärztinnen liquide, sondern auch ihre Patient/innen. Denn sie können ihre bevorzugte oder notwendige Behandlung bequem in kleinen Raten begleichen.


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