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Auch im Alter unabhängig sein
 

Autorin: 
Petra Knödler, Marktgebietsleiterin bei der Deutschen Apotheker- und Ärztebank

 

Selbstständigkeit bedeutet Unabhängigkeit. Wer auch im Alter oder bei Krankheit finanziell unabhängig sein möchte, kann vorsorgen. Selbstständige Zahnmedizinerinnen sind über das Versorgungswerk bereits sehr gut abgesichert. Eine zusätzliche private Vorsorge kann darüber hinaus sinnvoll sein. Denn auch Renten aus dem Versorgungswerk sind steuerpflichtig und am Berufsende entspricht der Erlös aus der Praxisabgabe nicht immer den eigenen Wünschen und Vorstellungen. Ein individuelles Vorsorgekonzept sollte flexibel und steueroptimiert sein.

Im ersten Schritt empfiehlt es sich, dass Zahnärztinnen als selbstständige Heilberuflerinnen gemeinsam mit Altersvorsorge-Spezialisten ihre persönlichen Vorsorgeziele definieren. Danach sollten eventuell bestehende Vorsorgelücken identifiziert und geschlossen werden. Dazu gehört im Rahmen einer ganzheitlichen Beratung selbstverständlich auch die Einbeziehung bereits bestehender Altersvorsorgeansprüche. Auch wegen der derzeitig niedrigen Zinsen empfiehlt sich in Punkto Vermögensaufbau und Altersvorsorge eine kompetente Beratung, um die Rendite zu erzielen, die langfristig gewünscht sind.

Flexibilität ist Trumpf

Ein ganzheitliches Konzept berücksichtigt darüber hinaus, dass Heilberufler flexibel reagieren können: Nach der persönlichen Präferenz, der aktuellen Lebenssituation oder bei Veränderung der Wirtschaftslage. Unabhängig davon zeichnet sich eine gute Planung dadurch aus, dass auch nach einer Praxisgründung, -übernahme oder einem Immobilienkauf die Liquidität für eine Altersvorsorge bleibt und dabei wichtige Optionen, wie Berufsunfähigkeits- und Todesfallschutz, wahrgenommen werden können.

Steuervorteile und Förderungen nutzen

Dazu trägt die Berücksichtigung von Steuervorteilen und Fördermöglichkeiten im Konzept bei. Eine sinnvolle Kombination, beispielsweise durch entsprechende Investition in Privatrentenpolicen und staatlich geförderte Vorsorgeprodukte, hilft nicht nur bei der persönlichen Vorsorge, sondern auch bei der Absicherung der Familie. Anpassungen, insbesondere beim Berufsunfähigkeits- und Todesfallschutz, sollten möglich sein und von Anfang an vertraglich geregelt sein.

Anlagemöglichkeiten

Zur Vorsorge steht neben Versicherungslösungen der Erwerb von Aktien, Anleihen oder die Anlage in Investmentfonds zur Verfügung. Welche Anlage sinnvoll ist, ist häufig eine Typfrage und hängt von der jeweiligen Lebenssituation ab. Wichtig ist in jedem Fall, frühzeitig mit der Vorsorge zu beginnen und sich dabei kompetent beraten zu lassen. So bleiben Sie als selbstständige Heilberuflerinnen unabhängig und können sich mit ganzer Energie auf ihren Beruf konzentrieren.

Fazit:

Knapp 70 Prozent der in Deutschland berufstätigen Zahnärztinnen sind selbstständig. Damit sie auch im Alter und bei Krankheit oder Berufsunfähigkeit finanziell optimal versorgt sind, empfiehlt sich eine zusätzliche private Vorsorge. Welche der zahlreichen Möglichkeiten am besten zu Ihnen und Ihrer Lebenssituation passen, erfahren Sie in einem persönlichen Gespräch mit den Experten Ihres Vertrauens. Gerne stehe ich Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

 

Kontakt:


Deutsche Apotheker- und Ärztebank
Niederlassung Frankfurt
Mainzer Landstraße 275
60326 Frankfurt
Tel. 069-795092-900

 

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